Multiple Sclerosis International Federation

 
 
MS: Die krankheit
Donate advanced search
Diese Seite drucken print this page


Aus dem Inhalt
MS: Die krankheit:

 



  Welches sind die arten der MS?


Der Verlauf der MS ist nicht genau vorhersehbar. Bei einzelnen Betroffene zeigen sich nur ganz geringe Auswirkungen der Krankheit, während bei anderen auch ein rasches Fortschreiten bis zur deutlichen Behinderung vorkommen kann. Bei den meisten Betroffenen liegt der Verlauf zwischen diesen beiden Extremen. Auch wenn bei der einzelnen Person unterschiedliche Kombinationen von MS-Symptomen vorkommen können, gibt es einige typische Muster des Krankheitsverlaufs:TYPEN DER MS
Zoom

Schubförmig-remittierende MS

Bei dieser Form der MS kommt es zu unvorhersehbaren Schüben, während welcher neue Symptome auftreten oder bestehende Symptome sich verschlechtern. Solche Schübe können für unterschiedlich lange Zeit andauern (Tage bis Monate) und werden meist von einer teilweisen oder vollständigen Remission (Rückbildung) gefolgt. Die Krankheit kann dann für Monate oder Jahre inaktiv bleiben

  • Häufigkeit etwa 25%

Gutartige (benigne) MS

Bei dieser Form der MS kommt es nach einem bis zwei Schüben mit vollständiger Rückbildung nicht zu einem Fortschreiten und nicht zu bleibender Behinderung. Eine benigne Form der MS kann nur dann diagnostiziert werden, wenn auch 10 – 15 Jahre nach Krankheitsbeginn nur eine minimale Behinderung zurückbleibt. Bei solchen Verläufen sind in der Regel zu Beginn die Symptome weniger stark ausgeprägt.

  • Häufigkeit etwa 20%

Sekundär-progrediente MS

Bei zahlreichen Patienten, bei denen zu Beginn ein schubförmig-remittierender Verlauf vorlag, entwickelt sich später eine zunehmende Behinderung, gelegentlich mit aufgepfropften Schüben.

  • Häufigkeit etwa 40%

Primär-progrediente MS

Bei dieser Form der MS fehlen typischerweise einzelne Schübe, es kann zu langsam fortschreitenden Verschlechterung der Symptome kommen mit zunehmender Behinderung. Dieser Verlauf kann sich auch stabilisieren oder über Monate und Jahre schleichend zunehmen.

  • Häufigkeit etwa 15%


Copyright Copyright Datenschutz Datenschutz Zurück zum Anfang
Haftungsausschluss Haftungsausschluss Unterstützt von Unterstützt von
Zurück zum Anfang  Zurück zum Anfang  
Feedback Feedback Sitemap Sitemap
Back to top Back to top