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Aufbau einer Richtlinie über Stammzellen bei MS
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| MS in focus Issue
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2008
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Cathy Carlson, Direktor für Forschungsinformation; Nationale MS-Gesellschaft(NMSS), USA
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Im Jahr 2005 traf sich die Arbeitsgruppe für Stammzellforschung der Nationalen MSGesellschaft der USA mit Stammzellforschern, juristischen und behördlichen Experte, Bioethikern und anderen ehrenamtlichen Gesundheitsverbänden. Die Arbeitsgruppe stellte fest, dass Forschungen an allen Stammzelltypen für Menschen mit MS viel versprechend sein können; neue Möglichkeiten aufzeigen und Hoffnung bringen - und dass diese Forschungen unser Verständnis des Krankheitsprozesses mit hoher Wahrscheinlichkeit verbessern und zu neuen Wegen für das therapeutische Eingreifen führen können. Die Mitglieder empfahlen, dass die Gesellschaft in stärkerem Maße öffentlich aktiv werden sollte um diese Forschungen voran zu bringen. Die Gesellschaft befürwortete diese Empfehlung um und bat Ehrenamtliche und leitende Mitarbeiter Bedenken zu äußern, aber es gab wenig Widerstand. "Wir verloren einige wichtige Ehrenamtliche, deren Ratschläge wir sehr hoch einschätzen dadurch, dass wir die Forschung an embryonalen Stammzellen mehr in das Licht der Öffentlichkeit gestellt haben,....wir würden jedoch nicht getreu bei unserer Mission bleiben wenn wir weiterhin zu diesem viel versprechenden Forschungsgebiet schweigen würden," merkte Dr. John Richert, Stellvertretender Vorsitzender für Forschung und Klinische Programme der Nationalen MS-Gesellschaft der USA, an.
| Die Arbeitsgruppe war der Ansicht, dass die Forschungsarbeiten an allen Arten von Stammzellen große Versprechen, Potentiale und Hoffnungen für die Menschen, die an MS leiden, bereit halten.
 Programme cover from the Stem Cell Research Summit, convened by the National MS Society (NMSS) and the MS International Federation (MSIF) on January 16-19, 2007. It brought together leading stem cell and MS experts from around the world to explore the potential of all types of stem cells for the treatment, prevention and cure of MS.
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| Empfehlungen der Arbeitsgruppe für Stammzellforschung der National MS Society
Es wurde unter anderem empfohlen, dass die Gesellschaft: • weiterhin einer Finanzierung von Forschungsarbeiten an Stammzellen offen gegenüber stehen solle, auch an menschlichen embryonalen Stammzellen. • die Kernübertragung von Körperzellen („therapeutisches Klonen“: Einpflanzung der DNA einer Person in ein unbefruchtetes Ei zur Züchtung von Stammzellen, die dazu verwendet werden könnten, die Erkrankung dieser Person zu behandeln) für die biomedizinischen Forschung unterstützen solle, jedoch ihre Verwendung für Reproduktionszwecke ablehnen solle. • öffentlich Richtlinien befürworten solle, die für die Forschung an embryonalen Stammzellen förderlich sind, und den Standpunkt der Gesellschaft deutlich aussprechen solle. • die Ansichten der Personen respektieren solle, die die Haltung der Gesellschaft ablehnen, es jedoch nicht zulassen solle, dass diese Ansichten ihre Forschungsoder Werbeaktivitäten beschränken. • einen Ausschuss für Ethik, rechtliche & soziale Auswirkungen gründen solle, um periodisch die Richtlinien der Gesellschaft zu prüfen und als Forum zu dienen, um auf öffentliche Kommentare einzugehen. • einen wissenschaftlichen Workshop über Stammzellenforschung bei MS veranstalten solle.
 Photo ©2007 Jessica Brandi Lifland John R. Richert, MD hieß die Teilnehmer des Stammzellgipfels willkommen und bat um ihre Unterstützung bei der Festlegung von Forschungsschwerpunkten.
Schritte, die bei der Entwicklung einer Richtlinie über Stammzellen zu berücksichtigen sind Welche Maßnahmen könnten andere MSGesellschaften ergreifen, um eine Richtlinie über Stammzellen zu entwickeln? Hier einige Empfehlungen auf Grundlage der Erfahrungen der NMSS: • Zusammenarbeit mit Forschungszentren in Ihrem Land, Bereitstellung von Unterstützung jeder Art, die sie benötigen. • Kenntnis des politischen Klimas Ihres Landes in Bezug auf die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen. • Durch erhaltene Briefe oder eine Umfrage herausbekommen, wo die Mehrheit Ihrer Mitglieder und Anhänger beim Thema Stammzellforschung stehen (Informationen über deren Hoffnung für Menschen mit MS könnten helfen, den Weg für eine positive Reaktion zu ebnen). • Überlegung von Maßnahmen, die Sie ergreifen könnten, um diese Forschungsarbeiten voranzutreiben. Sei es durch die Befürwortung von Änderungen in der Politik, Mitgliedschaft in einer Koalition, die für Änderungen eintritt, die Finanzierung von Stammzellforschung? Für jeden der möglichen Maßnahmen lassen Sie Ihre Leitung die möglichen Risiken (wie den Verlust wichtiger Anhänger) und Vorteile (wie das Vorantreiben der Forschung für MSPatienten) abwägen. • Sobald Sie einen Standpunkt eingenommen haben, investieren Sie Zeit in die Schulung Ihrer Mitglieder zum Thema, und die klare und widerspruchsfreie Vermittlung Ihres Standpunkts ihnen gegenüber. • Legen Sie Ihre Mission Ihren Handlungen zugrunde. Einzelheiten über Vorträge beim Gipfeltreffen finden sich auf der Webseite der NMSS: www.nationalMSsociety.org/stemcell |
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