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 Die internationale Initiative Gemeinsam Arbeiten möchte Arbeitgeber dabei unterstützen, Mitarbeiter, die an MS erkrankt sind, erfolgreich und chancengleich in das Unternehmen einzugliedern.
Multiple Sklerose zählt zu den stoßweise auftretenden bzw. fluktuierenden Krankheiten. Dazu zählen auch: Rheumatische Arthritis, Parkinsonsche Krankheit, Morbus Crohn, Diabetes, Epilepsie.
Warum brauchen wir eine Beschäftigungsinitiative für MS-Patienten?
Für Personen, die unter MS leiden, gibt es eine Reihe unvorhersehbarer Probleme am Arbeitsplatz. Viele davon resultieren daher, daß Arbeitgeber sich eine falsche Vorstellung von MS machen und glauben, die Krankheit führe zu einer schweren Behinderung. Andere Probleme rühren u.U. von der Unkenntnis der Kollegen über diese Krankheit her.
Was geschieht, wenn eine Person MS hat?
MS beeinträchtigt einen Betroffenen auf sehr unterschied-liche Weise. Manche haben eine milde Form von MS und leiden vielleicht nie unter den Symptomen, die sie arbeitsunfähig machen. Andere müssen von Zeit zu Zeit mit unterschiedlich schwerer Behinderung fertigwerden, während manche Personen nach kurzer Zeit dauerhaft behindert sind. Nur eine geringe Anzahl von MS-Patienten sind hiervon betroffen.
Worum geht es bei MS am Arbeitsplatz?
Viele Menschen, die unter MS leiden, arbeiten weiter und leisten einen wertvollen Beitrag zum Erfolg ihres Unternehmens.
Aber
Ihre Rolle am Arbeitsplatz wird oft beeinträchtigt durch:
- diskriminierende Praktiken
- eine abgrenzende Einstellung durch Vorgesetzte und Kollegen
- nicht vorhandene oder unzureichende Arbeits-bedingungen
Jeder Arbeitgeber hat unterschiedliche Verfahrensweisen. Diese Verfahrensweisen zu überdenken ist der erste Schritt, um die Fähigkeiten eines Mitarbeiters mit MS oder einer anderen, stoßweise auftretenden bzw. fluktuierenden Krankheit am besten zu nutzen, damit er weiter zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann.
Wenn Sie die Initiative Gemeinsam Arbeiten unterstützen, dann liegt es an Ihnen und Ihrer Organisation zu entscheiden, wo Sie beginnen und wie Sie vorgehen.
Ermitteln, wie ....
Ihr Unternehmen derzeit mit MS-Betroffenen umgeht andere, stoßweiße auftretende bzw. fluktuierende Krankheiten in Ihrem Unternehmen gehandhabt werden
Derzeitige Verfahrensweisen überdenken, damit sie ...
gleiche Behandlung gewährleisten der derzeitigen/künftigen Gesetzgebung entsprechen flexibel sind, was stoweise auftretende bzw. fluktuierende Krankheiten betrifft sich mit der Weiterbeschäftigung von Arbeitnehmern mit stoßweise auftretenden bzw. fluktuierenden Krankheiten auseinandersetzen Die Weitergabe von Informationen über MS an Ihre Belegschaft vereinfachen, damit ...
die Mitarbeiter über die Krankheit Bescheid wissen und sie verstehen das Arbeitsumfeld die Betroffenen unterstützt eine realistische Haltung gegenüber Betroffenen entsteht Mitarbeiter wissen, wie MS Menschen beeinträchtigt oder nicht beeinträchtigt
Welche Vorteile entstehen für einen Arbeitgeber, der die Initiative unterstützt?
Die Vorteile für einen Arbeitgeber, der die Initiative unterstützt, umfassen einige oder alle der folgenden Punkte:
Ihre Investitionen in einen Arbeitnehmer mit MS wird maximiert, z.B. indem Sie nicht vorzeitig auf die Fähigkeit, das Fachwissen und die Erfahrung eines gut ausgebildeten Mitarbeiters verzichten. Sie vermeiden potentielle Schwierigkeiten, indem Sie sich jetzt schon auf stoßweise auftretende bzw. fluktuierende Krankheiten einstellen und nicht warten, bis die Situation eintritt. Sie stellen fest, daß Ihre derzeitigen/neuen Verfahrensweisen der jetzigen oder künftigen Gesetzgebung entsprechen. Sie ziehen aus dem Fachwissen und der Unterstützung der Gesellschaft für MS den größten Nutzen. Sie fördern ein positives Bild/Image Ihres Unternehmens sowohl bei den Arbeitnehmern als auch nach außen hin.
Es gehört zum guten Geschäftsgebaren, genau definierte Verfahrensweisen zu haben
In vielen Ländern werden Arbeitgebern durch gesetzliche Bestimmungen eine ganze Reihe von Verpflichtungen auferlegt.
Oftmals sind die Verfahrensweisen zum Umgang mit Angestellten, die unter stoßweise auftretenden bzw. fluktuierenden Krankheiten und/oder Behinderungen leiden, wichtige Elemente dieser Gesetzgebung.
Gemeinsam Arbeiten bietet die Chance einer einzigartigen Partnerschaft zwischen Arbeitgebern und den Gesellschaften für MS, um die Einführung von Verfahrensweisen zu fördern, die Diskriminierung vermeiden und für Fairness und gleiche Behandlung für Personen sorgen, die unter einer stoßweise auftretenden bzw. fluktuierenden Krankheit leiden.
Die Herausforderung für Arbeitgeber und Gesellschaften für MS liegt darin, einen Weg zu finden, der dem Bedarf und den Zielen des Unternehmens sowie den Bedürfnissen des betroffenen Arbeitnehmers gerecht wird.
Die Initiative Gemeinsam Arbeiten der MSIF hilft Ihnen, unsere Erfahrung und Unterstützung zu nutzen.
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