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Symptome und Behandlungen
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MS the Guide:

 


  Beurteilung der Dienstleistungen

Die Beurteilung der Dienstleistungen dürfte das wichtigste Element in der MS-Behandlung sein, weil dazu die Behandlung im Akutkrankenhaus und in der Neurorehabilitation gehören ebenso wie die Aktivitäten zu Hause. In den Dienstleistungen kommen die medizinischen und sozialen Leistungen in einer Art zusammen, wie es den Bedürfnissen der Patienten mit einer so komplexen und immer wieder sich verändernden Krankheit entgegenkommt. Die Hauptkomponente solcher Dienstleistungen sind:

  • Unterstützung in der diagnostischen Phase
  • Fachkompetenz
  • Sie müssen umfassend und flexibel sein
  • Leicht zugänglich und koordiniert
  • In enger Verbindung zu einem neurologischen Zentrum

Entsprechend wurden Pflege- und Leistungsstandards aufgestellt, wie sie für alle vier Stadien der Krankheit anwendbar sind: Die diagnostische Phase, Phasen mit geringer Behinderung, mässiggrradiger oder schwerer Behinderung.

Idealerweise sollten die Dienstleistungen in der häuslichen Umgebung erfolgen, unterstützt vom Fachwissen im akuten Krankenhaus oder Rehabilitationszentrum zu Zeiten, wo dies besonders nötig ist (zum Beispiel zum Zeitpunkt der Diagnosestellung, beim Auftreten einer akuten Verschlechterung, oder wenn mehrere Symptome interagieren und eine intensive stationäre Rehabilitation erfordern). Die optimale Methode der Dienstleistungen wurde noch nicht gefunden, und die vorhandenen wurden noch zu wenig untersucht. Kürzlich wurde eine solche Studie abgeschlossen, allerdings noch nicht veröffentlicht: In Rom wurden zwei Formen der Dienstleistungen in einer randomisierten, kontrollierten Studie bei 201 Patienten mit MS durchgeführt. Eine Gruppe (133 Patienten) erhielten, was als krankenhausähnliche Pflege zu Hause beschrieben wurde, wo die Patienten zu Hause waren, aber im Bedarf fall unmittelbaren Zugang zum multidisziplinären Team im Krankenhaus hatte, während die andere Gruppe (68 Patienten) lediglich die übliche Pflege erhielt. Die Ergebnisse wurden gemessen anhand verschiedener Messgrössen wie EDSS, FIM, SF-36 und Angst beziehungsweise Stimmung. Diese Messungen erfolgten zu Beginn und nach 12 Monaten. Es bestanden keine Unterschiede bezüglich Behinderungsgrad zwischen den zwei Gruppen. Bei den intensiver Behandelten kamen signifikant weniger Depressionen, dafür eine bessere Lebensqualität vor.

Es gibt gute empirische Hinweise, um koordinierte fachgerechte Dienstleistungen zu unterstützen, es gibt bisher aber wenige wissenschaftliche Daten, um dieses Konzept in der MS-Behandlung zu sicher,n und weitere Studien sind notwendig.


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