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Die Dauerbehandlung mit oralen Glucocorticoiden vermochte keinen Nutzen nachzuweisen weder auf die Progression der Behinderung noch auf die Schubrate. Ausserdem führt sie zu erheblichen Nebeneffekten wie Osteoporose, aseptischen Knochennekrosen, Muskelschwäche, Bluthochdruck, Hyperglycämie, Katarakt, Psychosen. Neurelich wurde darauf hingewiesen, dass wiederholte (monatliche) Pulse intravenöser Steroide sich günstig auf die Progression der Behinderung auswirken sollen, und dass sie die Bildung neutralisierender Antikörper unterdrückt, wenn sie zusammen mit Interferonen gegeben werden.
Nach Auffassung des Komitees ist eine Dauerbehandlung mit oralen Corticosteroiden bei der MS kontraindiziert wegen fehlendem Nutzen und erheblichen Nebenwirkungen. Die Wirkungen wiederholter Intravenöser Pulsbehandlung sollte noch genauer untersucht werden.
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