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Monoclonale Antikörper sind sehr spezifische Antikörper die gegen gewisse Moleküle (zum Beispiel Untergruppen von Lymphozyten) gerichtet sind, wodurch eine selektivere Immunsuppression bewirkt werden kann.
In England wurden 29 MS-Patienten mit IV-Infusionen des monoclonalen Antikörpers CAMPATH-1H (antiCDw52) behandelt. Diese Behandlung führte zu einer sehr deutlichen Verminderung der systemischen Lymphozyten und verhinderte das Neuauftreten von Läsionen im MRI. Bemerkenswerterweise kam es bei einer Anzahl dieser Patienten bei den längeren Nachunterrsuchungen zu einer klinischen Verschlechterung, ohne dass sich neue Läsionen gebildet hätten. Diese Substanz führte auch bei etwa 1/3 der Patienten zu einer Hyperthyreose.
Eine Phase II Studie mit einem anti-CD4 monclonalen Antikörper bezweckte, die Zahl der CD4+ Lymphozyten zu verringern; dies führte aber nicht zu einer Wirkung auf die Krankheitsaktivität, wie sie sich im MRI messen lässt.
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